Die Stiftungsideen - Basis unseres Handelns

Ein "ganz normaler Tag"

In 114 Grundschulen haben wir seit 2006 insgesamt 18 000 Kinder sensibilisiert. Die Schüler fahren mit verbundenen Augen auf dem Radtandem mit, lernen als „Beinamputierte“ mit Gehhilfen umzugehen, fahren mit dem Rollstuhl, laufen und klettern als „Übergewichtige“ mit Gewichtswesten und -manschetten, schreiben und binden als "Armamputierte" Knoten mit den Füßen und bewegen sich als „Blinde“ mit dem Blindenstock vorwärts. Sie werden mit dem Gehörlosenalphabet bekannt gemacht und erleben hautnah, wie sich blinde Menschen mit vielen Hilfen im Alltag zurechtfinden.

 

Die Weik-Stiftung beendete ein erfolgreiches Jahr 2019

Große Wertschätzung für das Team „Der ganz normale Tag“.

Langenfeld (jste). Am 31. Oktober war der für dieses Jahr letzte Einsatz für das Team „Der ganz normale Tag“ der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung in Langenfeld. „Damit ging unser aktivstes Jahr mit 11 Schulen und 14 Einsatztagen für das Langenfelder Team zu Ende“, erklärte Stifter Bernhard Weik auf der kürzlich abgehaltenen Team-Besprechung. Das Kölner Team kam sogar auf 18 Einsatztage.

Am 14. August 2006 habe die Brüder-Grimm-Schule in Langenfeld mit Rektorin Anne Widera erstmals den „ganz normalen Tag“ durchgeführt; heute heißt die Schule GGS Richrath-Mitte. Dort wurde dieses Projekt nach 2010, 2014 und 2018 bereits viermal den Kindern nahegebracht. Das Gesamtergebnis der beiden Teams in Langenfeld und Köln kann sich sehen lassen: 83 Grundschulen wurden vom Langenfelder Team besucht, 31 waren es in Köln und Umgebung. Das sind 114 Grundschulen mit über 18.000 Schülern, die für Menschen mit einem Handicap sensibilisiert wurden. „Unsere neue Teamleiterin Regina Lindner-Kaupp hat ohne große Einarbeitungszeit sofort aktiv werden müssen und eine top Arbeit abgeliefert“, betonte Weik. Lindner-Kaupp sprach dem gesamten Team die große Wertschätzung der Stiftung für die geleistete Arbeit im Jahr 2019 aus.

Bernhard Weik erinnerte an das Jahr 2009, in dem seine Stiftung die Auszeichnung „Ausgewählter Ort“ für das Projekt „Der ganz normale Tag“ unter 2000 Bewerbungen gewonnen hat. Schirmherr war Bundespräsident Horst Köhler. Die Ehrung fand in der Paulusschule Berghausen statt.

Das Projekt bezeichnet Weik inzwischen ein „Selbstläufer“, es sei weit über die Grenzen Langenfelds nicht nur im Kreis Mettmann, sondern auch in Städten wie Neuss, Solingen, Wuppertal, Essen, Leichlingen bis weit ins Bergische Land vor allem durch Mundpropaganda bekannt geworden. Er würde sich allerdings freuen, wenn alle Langenfelder Schulen regelmäßig alle vier Jahre den „ganz normalen Tag“ in ihre Jahresaktivitäten aufnehmen würden.

 

Zu den Aktivitäten der E & B Weik-Stiftung zählen auch die Weiterverbreitung und damit auch die Förderung von Interpreten der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Außerdem engagiert sich die Stiftung für den Tierschutz. Den Stiftungsvorstand Bernhard Weik unterstützt ein Kuratorium mit Meinert Hahnemann, Gerd Haaf, Manuel Weik und Jörg Wiel. Weik bedankte sich besonders bei Jörg Wiel, weil dieser ehrenamtlich die umfangreiche Buchhaltung der Stiftung erledigt. „Anstelle von Weihnachtskarten habe ich jeweils eine Spende für soziale Zwecke ausgelobt, dadurch kam ich auch in Kontakt mit Bernhard Weik“, berichtete Wiel, der als Steuerberater tätig ist.

 

Weitere Stiftungsziele

Die Musik von Mozart

 

Die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart ist ein Herzensanliegen des Stifters Bernhard Weik und wird deshalb gefördert. Neben der Einrichtung einer Mozart-Mediathek ist es Ziel der Stiftung, junge Mozart-Interpreten zu unterstützen. Auf unserer Webseite www.mozart-w-a.de können Sie alle Konzerte abhören, die wir bis zum heutigen Tag eingespielt haben.

 

Tierschutz

 

Die Stifterin Elisabeth Weik betreut die Tierschützer in der Umgebung und wendet ihnen für Igel und Vögel ihre Spenden zu. Wir besuchen diese Stationen und schauen, ob das Geld auch richtig verwendet wird.

 

Aktuelles

Der "ganz normale Tag"

Die Veranstaltung "ein ganz normaler Tag" sollte kein Grundschulkind versäumen. Warum das so ist, erklärt Jürgen Steinbrücker in seiner Pressemitteilung vom 22.05.2015.